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Ausbildungsbetriebe im Mittelpunkt

Ausbildungsbetriebe im Mittelpunkt
 
Obermeister-Jahresauftaktseminar in Düsseldorf
 

In 2020 startete der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) mit über 100 Obermeistern und Experten aus Politik, Handwerk und Industrie in Düsseldorf ins neue Jahr. Beim Jahresauftaktseminar vom 11. bis 13. Januar drehte sich alles um die Ausbildungs- und Nachwuchssituation im Friseurhandwerk.

 

Was sind die drängendsten Fragen der Branche? Darüber diskutierten die Obermeisterinnen und Obermeister sowie Ehrengäste zu Gast bei der Handwerkskammer Düsseldorf in der Rheinmetropole und erarbeiteten gemeinsam Vorschläge und Antworten. Das Schwerpunktthema dabei: Die Nachwuchs- und Mitarbeitersuche. ZV Vizepräsident Herbert Gassert eröffnete in Vertretung für ZV Präsident Harald Esser mit seiner Grundsatzrede das Tagungswochenende. Dabei stellte er die Entlastung der Ausbilder in den Vordergrund: „Der Zentralverband wird in den nächsten 12 Monaten die Ausbildungsbetriebe in den Mittelpunkt seiner verbandspolitischen Tätigkeit rücken und sich noch stärker für deren Belange einsetzen.“ Gemeinsam mit Handwerksorganisation und der Industrie wolle der Zentralverband die Nachwuchsproblematik der Ausbildungsbetriebe gemeinsam lösen.

 

Robert Fuhs, ZV Vorstand und Vorsitzender des ZV Ausschusses für Berufsbildung, stellte das neue Projekt „Ausbildung for Future“ vor und stieß auf viel Zustimmung. Schwerpunkt der verbandspolitischen Tätigkeit in 2020, bekräftigte auch er, müsse die Entlastung der ausbildenden Betriebe sein. Ebenfalls hoch aktuell: ZV Justiziar Joachim Weckel mit seinem Schwerpunkt: Instrumente zur Mitarbeiterförderung und -bindung.

 

Es folgte Jan Kopatz, ZV Vorstand und Vorsitzender des ZV Ausschusses für Innovation und Kommunikation. Er stellte in seinem Beitrag die Unterstützung für das Ehrenamt in den Mittelpunkt. Mit einer virtuellen Akademie für das Ehrenamt bietet der Zentralverband ein neues unterstützendes Servicetool für erfolgreiche Innungsarbeit. Das neue Angebot soll im Frühjahr live geschaltet werden.

 

Ausbildungsbetriebe im Mittelpunkt

 

Ein besonderes Highlight des Obermeisterseminars war der politische Hauptredner Wolfgang Bosbach. Der langjährige Vorsitzende des Innenausschusses war in den letzten Jahren eines der markantesten Gesichter des Deutschen Bundestags. Mit seinem Vortrag „Das Handwerk stärken – Worauf es jetzt ankommt“ sprach er offen über die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im deutschen Handwerk und würdigte nicht nur die Stärke der dualen Ausbildung, sondern auch das Engagement des Handwerks. Wie zuvor auch ZV Hauptgeschäftsführer Jörg Müller forderte er eine deutliche Entlastung der Ausbildungsbetriebe durch die Politik.

 

Das Obermeisterseminar verdeutlichte einmal mehr, dass der Zentralverband einen engen Schulterschluss mit den Handwerkskammern anstrebt. Insbesondere bei dem Themenfeld der unberechtigten Handwerksausübung „Barbershops“ wurde dadurch ein Umdenken in vielen Kammern erreicht. Mit der Handwerkskammer Düsseldorf arbeitet der Zentralverband bereits viele Jahre erfolgreich zusammen. Das bekräftigte auch dessen Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Fuhrmann in seinem praxisnahen Vortrag, der für rege Diskussion sorgte.

 

Ausbildungsbetriebe im Mittelpunkt

 

Dass Frauen mit einem Unternehmerinnenanteil von über 70 Prozent in der Friseurbranche die Entscheiderinnen für die Entwicklung des Marktes sind, zeichnete sich auch bei der Begrüßung der neuen Obermeisterinnen und Obermeister ab. Mit einem Frauenanteil von 60 Prozent starteten sie beim Jahresauftakt in Düsseldorf in ihre Ehrenamtstätigkeit.

 

Ausbildungsbetriebe im Mittelpunkt

Neue Obermeister/-innen (v.l.n.r.): Herbert Gassert, Seman Papazoglu (FI Verden-Osterholz-Scharn), Nicole Heinke (Märkische FI), Sabine Tasche (FI Hannover), Mathias Obermaier (FI Heidelberg-Kraichgau), Eileen Bohm (FI Oberhavel), Ingo Schmidt (FI Rhein Westerwald), Daniela Zorn (FI Straubing), Andrea Jülich (FI Erfurt-Ilmkreis), Alexandra Geitner (FI Freising), Björn Wissmann (FI Weinstr. Nord-Germersheim)

 

Die Frauen im Ehrenamt stärken, Networking, Weiterbildung und Inspiration für Unternehmerinnen war auch das Ziel der ersten Leading Salon Ladies 2019 in Berlin. ZV Berufsbildungsreferentin Laura Meschede-Pütz gab in ihrem Vortrag einen Rückblick auf das erfolgreiche Event und kündigte in Kooperation mit L'Oréal Professionelle Produkte Deutschland eine Fortsetzung für 2020 an.

 

 

Fotocredits:
© Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV)
© Businesspixel.de
Was sind die drängendsten Fragen der Branche? Darüber diskutierten die Obermeisterinnen und Obermeister sowie Ehrengäste zu Gast bei der Handwerkskammer Düsseldorf in der Rheinmetropole und erarbeiteten gemeinsam Vorschläge und Antworten. Das Schwerpunktthema dabei: Die Nachwuchs- und Mitarbeitersuche. ZV Vizepräsident Herbert Gassert eröffnete in Vertretung für ZV Präsident Harald Esser mit seiner Grundsatzrede das Tagungswochenende. Dabei stellte er die Entlastung der Ausbilder in den Vordergrund: „Der Zentralverband wird in den nächsten 12 Monaten die Ausbildungsbetriebe in den Mittelpunkt seiner verbandspolitischen Tätigkeit rücken und sich noch stärker für deren Belange einsetzen.“ Gemeinsam mit Handwerksorganisation und der Industrie wolle der Zentralverband die Nachwuchsproblematik der Ausbildungsbetriebe gemeinsam lösen. Robert Fuhs, ZV Vorstand und Vorsitzender des ZV Ausschusses für Berufsbildung, stellte das neue Projekt „Ausbildung for Future“ vor und stieß auf viel Zustimmung. Schwerpunkt der verbandspolitischen Tätigkeit in 2020, bekräftigte auch er, müsse die Entlastung der ausbildenden Betriebe sein. Ebenfalls hoch aktuell: ZV Justiziar Joachim Weckel mit seinem Schwerpunkt: Instrumente zur Mitarbeiterförderung und -bindung. Es folgte Jan Kopatz, ZV Vorstand und Vorsitzender des ZV Ausschusses für Innovation und Kommunikation. Er stellte in seinem Beitrag die Unterstützung für das Ehrenamt in den Mittelpunkt. Mit einer virtuellen Akademie für das Ehrenamt bietet der Zentralverband ein neues unterstützendes Servicetool für erfolgreiche Innungsarbeit. Das neue Angebot soll im Frühjahr live geschaltet werden.  Ein besonderes Highlight des Obermeisterseminars war der politische Hauptredner Wolfgang Bosbach. Der langjährige Vorsitzende des Innenausschusses war in den letzten Jahren eines der markantesten Gesichter des Deutschen Bundestags. Mit seinem Vortrag „Das Handwerk stärken – Worauf es jetzt ankommt“ sprach er offen über die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im deutschen Handwerk und würdigte nicht nur die Stärke der dualen Ausbildung, sondern auch das Engagement des Handwerks. Wie zuvor auch ZV Hauptgeschäftsführer Jörg Müller forderte er eine deutliche Entlastung der Ausbildungsbetriebe durch die Politik. Das Obermeisterseminar verdeutlichte einmal mehr, dass der Zentralverband einen engen Schulterschluss mit den Handwerkskammern anstrebt. Insbesondere bei dem Themenfeld der unberechtigten Handwerksausübung „Barbershops“ wurde dadurch ein Umdenken in vielen Kammern erreicht. Mit der Handwerkskammer Düsseldorf arbeitet der Zentralverband bereits viele Jahre erfolgreich zusammen. Das bekräftigte auch dessen Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Fuhrmann in seinem praxisnahen Vortrag, der für rege Diskussion sorgte.  Dass Frauen mit einem Unternehmerinnenanteil von über 70 Prozent in der Friseurbranche die Entscheiderinnen für die Entwicklung des Marktes sind, zeichnete sich auch bei der Begrüßung der neuen Obermeisterinnen und Obermeister ab. Mit einem Frauenanteil von 60 Prozent starteten sie beim Jahresauftakt in Düsseldorf in ihre Ehrenamtstätigkeit. Neue Obermeister/-innen (v.l.n.r.): Herbert Gassert, Seman Papazoglu (FI Verden-Osterholz-Scharn), Nicole Heinke (Märkische FI), Sabine Tasche (FI Hannover), Mathias Obermaier (FI Heidelberg-Kraichgau), Eileen Bohm (FI Oberhavel), Ingo Schmidt (FI Rhein Westerwald), Daniela Zorn (FI Straubing), Andrea Jülich (FI Erfurt-Ilmkreis), Alexandra Geitner (FI Freising), Björn Wissmann (FI Weinstr. Nord-Germersheim) Die Frauen im Ehrenamt stärken, Networking, Weiterbildung und Inspiration für Unternehmerinnen war auch das Ziel der ersten Leading Salon Ladies 2019 in Berlin. ZV Berufsbildungsreferentin Laura Meschede-Pütz gab in ihrem Vortrag einen Rückblick auf das erfolgreiche Event und kündigte in Kooperation mit LOréal Professionelle Produkte Deutschland eine Fortsetzung für 2020 an.  Fotocredits:© Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV)© Businesspixel.de2020-01-16 09:51:38ausbildungsbetriebe,mittelpunkt,zentralverband,deutschen,friseurhandwerks,obermeister-jahresauftaktseminar,düsseldorfTruekostenlosFriseur & Beauty.deEduard Zielinskihttps://friseur-and-beauty.de/images/Friseur-and-Beauty-Logo.png Im Proffgarten 16D-53804Much+492245 915200info@friseur-and-beauty.de+492245 915201DE 815 814 097
 

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Dieser Artikel wurde am 15.01.2020 veröffentlicht.
 
Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks

Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks

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Tel-Aviv-Str. 3
D-50676 Köln

Tel.: 0221-973037-0
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Web: www.friseurhandwerk.de
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