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IHK, HWK und Sonstige

Aktuelle Informationen der IHK, HWK und sonstige allgemeine Presse-Informationen.


 
 
IHK, HWK und Sonstige
Dunkle Wolken ziehen am Konjunkturhimmel auf Dunkle Wolken ziehen am Konjunkturhimmel auf IHK Bonn/Rhein-Sieg stellt Ergebnisse der Konjunkturumfrage zum Herbst 2014 vor In der Region Bonn/Rhein-Sieg schwächt sich das Wirtschaftswachstum deutlich ab. Insbesondere bei einem Blick in die Zukunft ziehen dunkle Wolken auf. Das sind zentrale Ergebnisse der Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg unter rund 1.200 Unternehmen. „Wir werden das noch zu Jahresbeginn prognostizierte Wirtschaftswachstum von gut zwei Prozent nicht erreichen und halten jetzt für 2014 einen Anstieg des Bruttoinlandprodukts um 1,0 bis 1,5 Prozent für realistisch“, sagte IHK-Präsident Wolfgang Grießl beim heutigen Pressegespräch in der IHK. | Mit 115,1 Punkten ging der IHK-Konjunkturklimaindikator deutlich um zehn Punkte gegenüber dem Frühsommer 2014 zurück. Die Beurteilung der gegenwärtigen Geschäftslage fällt nahezu unverändert positiv aus. Fast 40 Prozent bewerten diese mit gut und weitere 50 Prozent mit befriedigend. Nur jedes zehnte Unternehmen ist mit seiner Lage unzufrieden. „Dagegen schätzen die Unternehmer die zukünftige Entwicklung gegenwärtig deutlich schlechter ein als noch im Mai. Die Anzahl der Optimisten und Pessimisten hält sich jetzt in etwa die Waage“, so Grießl. Auslöser dieser Entwicklung sei ein starker Rückgang bei den Exporten und eine deutliche Abnahme der Auftragseingänge in der Industrie. Grießl: „Dies wirkt sich auch negativ auf die beabsichtigten Investitionen und die Beschäftigungsentwicklung aus. Dazu passt auch, dass die Risiken eines Nachfragerückgangs aus dem In- und Ausland höher bewertet werden. Unverändert belasten der Fachkräftemangel und die Energie-/Rohstoffpreise die Wirtschaft in Bonn/Rhein-Sieg.“ Der IHK-Beschäftigungsindikator liegt aktuell bei -3,3 Punkten. Dies deute auf eine Stagnation der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hin. „Die Gründe für das vorläufige Ende des Wachstums der Beschäftigtenzahlen sind vielschichtig“, so der IHK-Präsident: „Zum einen schwächt sich die konjunkturelle Entwicklung deutlich ab und auch die Prognosen für das BIP-Wachstum im Jahr 2015 werden nach unten revidiert. Zum anderen berichten Unternehmen in verschiedenen Branchen verstärkt von Schwierigkeiten bei der Besetzung von offenen Stellen und Ausbildungsplätzen. Die Qualifikationen der Bewerber lassen sich oftmals nicht mit den Stellenprofilen in Einklang bringen.“ Die Ergebnisse nach Branchen Nahezu unverändert ist die Einschätzung der aktuellen Lage bei den Dienstleistungsunternehmen. „Über die Hälfte der Dienstleister in der Region bewertet diese mit gut, nur sieben Prozent mit schlecht“, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille. Damit erzielt der Dienstleistungssektor im Branchenvergleich erneut den höchsten Wert. Der Geschäftsklimaindex geht mit aktuell 133 Punkten zwar leicht zurück, liegt damit aber noch immer auf einem recht hohen Niveau. Hille: „Auffällig ist hier die, jetzt schon seit einem Jahr anhaltende, schleichende Abwärtsbewegung. Ferner sind die Zukunftserwartungen nicht mehr ganz so positiv.“ Nur noch jedes dritte Unternehmen geht weiterhin von einer sich verbessernden Geschäftsentwicklung aus. Hauptrisiken sind hier neben der abnehmenden Inlandsnachfrage und den allgemeinen Rahmenbedingungen erneut der drohende oder schon eingetretene Fachkräftemangel. Im Herbst 2014 endet der zweijährige Aufwärtstrend des Geschäftsklimaindex für die Industrie. Dieser geht um 12,7 Punkte auf jetzt 117,5 Punkte zurück. Hille: „Damit liegt er zwar noch deutlich über der 100-Punkte-Grenze, im Vergleich mit den letzten vier Jahren allerdings nur noch auf einem durchschnittlichen Niveau.“ Geprägt wird der Rückgang durch einen Einbruch bei den Zukunftserwartungen. Der Saldo stürzt von 29 auf drei Punkte ab. Untermauert werden diese Erwartungen durch einen Einbruch bei den Auftragseingängen aus dem In- und Ausland. „Einfluss hat neben der Entwicklung in einigen Euro-Ländern auch die Lage im Ukrainekonflikt und die Auseinandersetzung mit dem Islamischen Staat“, so Hille. Im Gegensatz dazu wird die aktuelle Lage unverändert positiv eingeschätzt. Im Einzelhandel erreicht die Stimmung einen Tiefpunkt. Mit 91,1 Punkten liegt der Geschäftsklimaindex wieder auf dem Niveau des Frühsommers 2013 und deutlich unter den Werten der letzten Konjunkturumfragen. Der Einzelhandel ist somit die einzige Branche in der Region, die die 100-Punkte unterschreitet. Verantwortlich hierfür ist ein starker Rückgang der Bewertungen der aktuellen Lage und der Erwartungen. Hille: „Besonders auffällig ist die Verringerung des Anteils der Einzelhändler, die ihre Lage als gut bezeichnen. Sortierten sich im Frühsommer noch 40 Prozent der Unternehmen in diese Kategorie ein, so sind es aktuell nur noch 14,3 Prozent. Diese negative Lagebeurteilung korrespondiert in vielen Fällen mit der Entwicklung der Umsätze.“ Der Rückgang der Konsumlaune könne auf ein Nachlassen der Auswirkungen der Niedrigzinspolitik, auf ein Abflauen der WM-Euphorie und auf die anhaltende Verunsicherung durch die internationalen Konflikte zurückgeführt werden. „Neben diesen Effekten, belasten den Einzelhandel in der Region weitere Herausforderungen: Eröffnung des Factory-Outlets (FOC) in Bad Münstereifel und die Diskussion über weitere FOCs, die eingeschränkte Erreichbarkeit der Innenstädte durch Baustellen und geschlossene Parkhäuser oder fehlende Parkplätze und nicht zuletzt der zunehmende Internethandel“, erläuterte der IHK-Hauptgeschäftsführer. Weiterhin recht zufrieden ist der Großhandel mit der aktuellen Lage. Neun von zehn Unternehmen schätzen diese als gut oder befriedigend ein. Weniger positiv sind die Zukunftsaussichten. Der Saldo geht von 18,2 Punkten auf 6,7 Punkte zurück. Nur jedes sechste Unternehmen rechnet mit einer Verbesserung der Geschäftslage in den kommenden 12 Monaten. Hille: „Hier wirken sich neben den internationalen Entwicklungen, insbesondere der ausbleibenden wirtschaftlichen Erholung beispielsweise in Frankreich und Italien, auch die negative Einschätzungen und Erwartungen im Einzelhandel und der Industrie aus.“ Im Gegensatz zu vielen anderen Branchen in der Region verläuft die Entwicklung im Gastgewerbe weiterhin relativ konstant. Der Geschäftsklimaindex liegt mit 105,6 Punkten auf dem Niveau der Vorumfragen. Damit fällt der saisontypische Rückgang des Indexes verhältnismäßig gering aus. Die Gastronomie schneidet im Vergleich zum Beherbergungsgewerbe deutlich besser ab. Die wichtigsten Risiken für die weitere wirtschaftliche Entwicklung sind die Energiekosten, die Arbeitskosten und der Fachkräftemangel. Während die Energiekosten seltener als im Frühsommer genannt wurden, tauchen Finanzierungsprobleme deutlich häufiger auf. „Hier scheint die Politik der niedrigen Zinsen nicht in allen Fällen die gewünschten Ziele zu erreichen“, so Hille. Der Geschäftsklimaindex für das Verkehrs- und Logistikgewerbe verzeichnet im Herbst 2014 erneut einen Rückgang. Mit 105,9 Punkten bewegt sich der Index aber noch im Bereich der Ergebnisse der letzten Jahre und damit erneut über der 100-Punkte-Grenze. Dieser Wert wird gestützt von den sehr guten Einschätzungen der aktuellen Geschäftslage. Wesentlich schlechter werden die Erwartungen an die Geschäftsentwicklung in den kommenden Monaten beurteilt. 22 Prozent gehen von einem Rückgang der Geschäfte aus und nur knapp jedes zehnte Unternehmen erwartet einen Aufschwung. Hille: „Neben der zurückhaltenden Inlandsnachfrage spielen hier auch der Verfall von Straßen und Brücken und der gewaltige Investitionsbedarf in die Verkehrsinfrastruktur eine entscheidende Rolle. Die steigenden Energiepreise haben als Risiko an Bedeutung für die Branche verloren, dafür bereitet die Entwicklung der Arbeitskosten den Unternehmern mehr und mehr Sorgen. Im Taxigewerbe spielt zudem der flächendeckende gesetzliche Mindestlohn eine entscheidende Rolle. Die Branche rechnet mit einem deutlichen Anstieg der Fahrpreise und befürchtet dadurch einen Rückgang der Nachfrage.“ 2014-10-22 20:54:35 Dunkle,Wolken,ziehen,Konjunkturhimmel,IHK,Bonn/Rhein,Sieg,stellt,Ergebnisse,Konjunkturumfrage,Herbst,2014,vor True https://friseur-and-beauty.de/images/product_images/thumbnail_images/1647_0.jpg https://friseur-and-beauty.de/images/product_images/popup_images/1647_0.jpg
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In der Region Bonn/Rhein-Sieg schwächt sich das Wirtschaftswachstum deutlich ab. Insbesondere bei einem Blick in die Zukunft ziehen dunkle Wolken auf. Das sind zentrale Ergebnisse der Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg unter rund 1.200 Unternehmen. „Wir werden das noch zu Jahresbeginn prognostizierte Wirtschaftswachstum von gut zwei Prozent nicht erreichen und halten jetzt für 2014 einen Anstieg des Bruttoinlandprodukts um 1,0 bis 1,5 Prozent für realistisch“, sagte IHK-Präsident Wolfgang Grießl beim heutigen Pressegespräch in der IHK. | Dunkle,Wolken,ziehen,Konjunkturhimmel,IHK,Bonn/Rhein,Sieg,stellt,Ergebnisse,Konjunkturumfrage,Herbst,2014,vor True

In der Region Bonn/Rhein-Sieg schwächt sich das Wirtschaftswachstum deutlich ab. Insbesondere bei einem Blick in die Zukunft ziehen dunkle Wolken auf. Das sind zentrale Ergebnisse der Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg unter rund 1.200 Unternehmen. „Wir werden das noch zu Jahresbeginn prognostizierte Wirtschaftswachstum von gut zwei Prozent nicht erreichen und halten jetzt für 2014 einen Anstieg des Bruttoinlandprodukts um 1,0 bis 1,5 Prozent für realistisch“, sagte IHK-Präsident Wolfgang Grießl beim heutigen Pressegespräch in der IHK.

Dunkle Wolken ziehen am Konjunkturhimmel auf: IHK, HWK und Sonstige

Dunkle Wolken ziehen am Konjunkturhimmel auf

IHK Bonn/Rhein-Sieg stellt Ergebnisse der Konjunkturumfrage zum Herbst 2014 vor
In der Region Bonn/Rhein-Sieg schwächt sich das Wirtschaftswachstum deutlich ab. Insbesondere bei einem Blick in die Zukunft ziehen dunkle Wolken auf. Das sind zentrale Ergebnisse der Konjunkturumfrage der Industrie- und...
 
Leitfaden für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf Leitfaden für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf IHK Bonn/Rhein-Sieg stellt neue Broschüre vor Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg hat einen Leitfaden für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf herausgegeben. Auf 46 Seiten geht Autor Heiko Oberlies, Referent für die Gesundheitswirtschaft der IHK Bonn/Rhein-Sieg, auf die Pflegesituation in Deutschland und die Auswirkungen für die Wirtschaft, gesetzliche Regelungen, Unterstützungsmaßnahmen und Checklisten ein. | „Der Leitfaden soll eine Hilfestellung zum Thema „Vereinbarkeit von Pflege und Beruf“ sein und Hilfen beim Umgang in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) anbieten“, sagt Heiko Oberlies: „Er soll möglichst umfangreich das Thema und die damit zusammenhängenden Fragestellungen zusammenfassen sowie Lösungswege aufzeigen.“ Vor allem in der Pflege von Angehörigen in häuslicher Umgebung gelte es zunächst ein gesellschaftliches Tabu zu brechen und in Zukunft Lösungen schaffen, die für die Unternehmen und die betroffenen Mitarbeiter zukunftssicher und nachhaltig seien. Der Leitfaden wendet sich an durch die Pflegeproblematik betroffene Mitarbeiter in Unternehmen sowie Geschäftsführer, Personalverantwortliche und Inhaber kleiner und mittelständischer Unternehmen. Oberlies: „Einige Zahlen machen die Dringlichkeit für Unternehmen deutlich. Schon heute pflegen ca. 15 bis 20 Prozent einer Belegschaft durchschnittlich über acht Jahre hinweg mit einer durchschnittlichen Wochenstundenbelastung von 35 bis 42 Stunden Angehörige zu Hause. Diese Zahl wird in den kommenden Jahren auf 25 bis 35 Prozent steigen. Hier sind praxisorientierte Konzepte gefragt, um die Arbeitsleistung von Beschäftigten mit Pflegeaufgaben im Betrieb dauerhaft zu erhalten. Die flexible Handhabung der Arbeitsorganisation und des Arbeitsortes, der Aufbau einer betrieblichen Pflegkoordinierungsstelle, der sinnvolle Einsatz von IT zur Erbringung der Arbeitsleistung sowie eine saubere Vertretungsregelung sind dabei nur einige Beispiele für den Erfolg.“ Der Leitfaden kann kostenfrei bei Heiko Oberlies, IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn, Telefon 0228/2284-138, Fax 0228/2284-221, E-Mail: oberlies@bonn.ihk.de, angefordert werden. Als Download steht er unter www.ihk-bonn.de, Webcode 2643, zur Verfügung. 2014-10-15 13:42:25 Leitfaden,Vereinbarkeit,Pflege,Beruf,IHK,Bonn/Rhein,Sieg,stellt,neue,Broschüre,vor True https://friseur-and-beauty.de/images/product_images/thumbnail_images/1637_0.jpg https://friseur-and-beauty.de/images/product_images/popup_images/1637_0.jpg
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Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg hat einen Leitfaden für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf herausgegeben. Auf 46 Seiten geht Autor Heiko Oberlies, Referent für die Gesundheitswirtschaft der IHK Bonn/Rhein-Sieg, auf die Pflegesituation in Deutschland und die Auswirkungen für die Wirtschaft, gesetzliche Regelungen, Unterstützungsmaßnahmen und Checklisten ein. | Leitfaden,Vereinbarkeit,Pflege,Beruf,IHK,Bonn/Rhein,Sieg,stellt,neue,Broschüre,vor True

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg hat einen Leitfaden für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf herausgegeben. Auf 46 Seiten geht Autor Heiko Oberlies, Referent für die Gesundheitswirtschaft der IHK Bonn/Rhein-Sieg, auf die Pflegesituation in Deutschland und die Auswirkungen für die Wirtschaft, gesetzliche Regelungen, Unterstützungsmaßnahmen und Checklisten ein.

Leitfaden für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf: IHK, HWK und Sonstige

Leitfaden für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

IHK Bonn/Rhein-Sieg stellt neue Broschüre vor
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg hat einen Leitfaden für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf herausgegeben. Auf 46 Seiten geht Autor Heiko Oberlies, Referent für die Gesundheitswirtschaft...
 
Hille: Unternehmen müssen in die Sicherheit investieren Hille: Unternehmen müssen in die Sicherheit investieren 9. Bonner Unternehmertage von Meyer-Köring, Volksbank und IHK „Schätzungsweise 17.500 Unternehmen aus dem IHK-Bezirk Bonn/Rhein-Sieg haben in den Jahren 2012 und 2013 mit Cyber-Angriffen zu kämpfen gehabt.“ Diese Zahl nannte Dr. Hubertus Hille, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg, bei der heutigen Eröffnung der 9. Bonner Unternehmertage in der Redoute in Bad Godesberg. Die zweitägige Veranstaltung wird wieder von der Rechtsanwalts- und Steuerberatungskanzlei Meyer-Köring, der Volksbank Bonn-Rhein-Sieg und der IHK Bonn/Rhein-Sieg ausgerichtet. | Der Branchenverband BITKOM kommt in einer Umfrage von Anfang 2014 zu dem Ergebnis, dass in den Jahren 2012 und 2013 insgesamt 31 Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) und 11 Prozent der großen Unternehmen von IT-Sicherheitsvorfällen betroffen waren. In der Region Bonn/Rhein-Sieg gehören ca. 99 Prozent der Unternehmen zu den KMU. Schätzungen des Bundesamtes für Verfassungsschutz gehen davon aus, dass der deutschen Volkswirtschaft durch das illegale digitale Abschöpfen von Wissen schon jetzt ein Betrag von 50 Milliarden Euro pro Jahr verloren geht. Hille: „Das Dunkelfeld, so der Verfassungsschutz, dürfte noch wesentlich größer sein. Auch dadurch, weil Informationen über den Verhandlungsstand an die Konkurrenz abfließen und Vertragsabschlüsse scheitern“. Die Cyberkriminalität sei auch für Unternehmen durch die weltumspannende Verbreitung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien ein grassierendes und wachsendes Problem. Hiervon seinen überproportional KMUs tangiert, da dort das Bewusstsein für dieses Thema und damit entsprechende Präventionsstrategien noch nicht vollständig ausgeprägt seien. „Die Abwehr von Angriffen aus dem digitalen Netz wird in Zukunft als eine Komponente von Unternehmenssicherheit enorm an Bedeutung gewinnen“, so der IHK-Hauptgeschäftsführer: „Die meisten Attacken lassen sich allerdings schon durch Verschlüsselung, den Einsatz bewährter Soft- und Hardware und die Wahl eines vertrauenswürdigen Betreibers abwehren. Aber absolute Sicherheit gibt es nicht und wird es nicht geben: Das spüren auch die großen Unternehmen.“ Um die wachsende Internetkriminalität auch gesetzlich zu fassen, plant die Bundesregierung noch vor Weihnachten die Verabschiedung eines sogenannten IT-Sicherheitsgesetzes. Ein Kapitel sieht vor, dass Betreiber so genannter „kritischer Infrastrukturen“ zukünftig bestimmte IT-Sicherheitsstandards erfüllen sowie Cyberattacken und Ausfälle an eine verantwortliche Behörde melden. Wichtig sei hier, so Hille, dass die betroffenen Branchen, die sich aufgrund ihrer spezifischen Struktur stark unterscheiden, in unterschiedlichem Maße als sicherheitskritisch beziehungsweise sicherheitsanfällig zu bewerten seien. Hille: „Maßgeschneiderte, brancheneigene Lösungen und keine Blaupausen sind daher notwendig.“ Die Meldepflicht von Hackerangriffen müsse in der Regel anonymisiert erfolgen können und der Adressatenkreis der Meldepflicht müsse sehr eng gefasst und auf wirklich gravierende Angriffe beschränkt sein. „Damit wird der bürokratische Aufwand in den Unternehmen gering gehalten und die Gefahr eines wirtschaftlichen Schadens gesenkt“, so Hille. Erfreulich sei, dass die in Bonn ansässige Bundesanstalt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Unternehmen in IT-Sicherheitsfragen zukünftig beraten soll. Wichtig dabei sei, dass diese und andere relevante Behörden auch mit den notwendigen Geldmitteln ausgestattet werden, um die neuen Aufgaben zu stemmen: „Die aktuelle Meldung des Bundesinnenministeriums, das BSI mit bis zu 100 Personen zu verstärken und in einem Neubau gegenüber dem Forschungszentrum Caesar örtlich zusammenzuführen, ist daher zu begrüßen. Die Investition in solche Schlüsselstellen ist für eine effektive Cyberabwehr essentiell.“ 2014-09-24 21:14:33 Hille:,Unternehmen,müssen,Sicherheit,investieren,9,Bonner,Unternehmertage,Meyer,Köring,Volksbank,IHK True https://friseur-and-beauty.de/images/product_images/thumbnail_images/189_0.jpg https://friseur-and-beauty.de/images/product_images/popup_images/189_0.jpg
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„Schätzungsweise 17.500 Unternehmen aus dem IHK-Bezirk Bonn/Rhein-Sieg haben in den Jahren 2012 und 2013 mit Cyber-Angriffen zu kämpfen gehabt.“ Diese Zahl nannte Dr. Hubertus Hille, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg, bei der heutigen Eröffnung der 9. Bonner Unternehmertage in der Redoute in Bad Godesberg. Die zweitägige Veranstaltung wird wieder von der Rechtsanwalts- und Steuerberatungskanzlei Meyer-Köring, der Volksbank Bonn-Rhein-Sieg und der IHK Bonn/Rhein-Sieg ausgerichtet. | Hille:,Unternehmen,müssen,Sicherheit,investieren,9,Bonner,Unternehmertage,Meyer,Köring,Volksbank,IHK True

„Schätzungsweise 17.500 Unternehmen aus dem IHK-Bezirk Bonn/Rhein-Sieg haben in den Jahren 2012 und 2013 mit Cyber-Angriffen zu kämpfen gehabt.“ Diese Zahl nannte Dr. Hubertus Hille, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg, bei der heutigen Eröffnung der 9. Bonner Unternehmertage in der Redoute in Bad Godesberg. Die zweitägige Veranstaltung wird wieder von der Rechtsanwalts- und Steuerberatungskanzlei Meyer-Köring, der Volksbank Bonn-Rhein-Sieg und der IHK Bonn/Rhein-Sieg ausgerichtet.

Hille: Unternehmen müssen in die Sicherheit investieren: IHK, HWK und Sonstige

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9. Bonner Unternehmertage von Meyer-Köring, Volksbank und IHK
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Tipps für ein korrektes Impressum - Thema IT-Recht Tipps für ein korrektes Impressum - Thema IT-Recht Welche Pflichtangaben muss ein Impressum haben? Immer wieder wird die Frage gestellt, welche Pflichtangaben ein Impressum haben muss. Darauf kann eine "absolute" Antwort an dieser Stelle nicht gegeben werden, eine verbindliche Aussage erhalten Sie nach einer Begutachtung durch einen Fachanwalt. | Die hier angegebenen Tipps ersetzen weder eine Rechtsberatung noch erheben sie den Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Die nachfolgenden Informationen wurden auch nicht durch einen Fachanwalt erstellt oder geprüft, sondern sind das Ergebnis eigener Recherchen. Deshalb sind alle Angaben ohne Gewähr. Grundlagen Nach dem Telemediengesetz (TMG) müssen Diensteanbieter von geschäftsmäßigen, in der Regel gegen Entgelt angebotene Telemedien, Informationspflichten zu erfüllen. Telemediendienste sind z.B. alle elektronischen Informations- und Kommunikationsdienste (z.B. Internetseiten, Shops, E-Mail-Dienste). Darunter fallen nicht z.B. reine Telekommunikationsdienste oder Rundfunk. Die Details hierzu können Sie in den §§ 1 und 2 TMG nachlesen. Wer ist Anbieter im Sinne des TMG? Diensteanbieter ist jede natürliche oder juristische Person oder öffentliche Stelle, die eigene oder fremde Telemedien zur Nutzung bereithält oder den Zugang zur Nutzung vermittelt oder (bei audiovisuellen Mediendiensten auf Abruf) die Auswahl und Gestaltung der angebotenen Inhalte wirksam kontrolliert. Eeine Personengesellschaft, die mit der Fähigkeit ausgestattet ist, Rechte zu erwerben und Verbindlichkeiten einzugehen, steht einer juristischen Person dabei gleich. Welche Angaben gehören in ein Impressum? Name des Unternehmens, § 5 Abs. 1 Nr. 1 TMG Rechtsform des Unternehmens, § 5 Abs. 1 Nr. 1 TMG Vertretungsberechtigter, § 5 Abs. 1 Nr. 1 TMG Kapital, § 5 Abs. 1 Nr. 1 TMG (Niederlassungs-)Anschrift, § 5 Abs. 1 Nr. 1 TMG Angaben zur Kontaktierung, § 5 Abs. 1 Nr. 2 TMG Es müssen Angaben vorhanden sein, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme und unmittelbare Kommunikation ermöglichen. Das heißt: E-Mail Adresse und Telefonnummer. Angaben zur zuständigen Aufsichtsbehörde, § 5 Abs. 1 Nr. 3 TMG Angabe von Registereintragungen, § 5 Abs. 1 Nr. 4 TMG Angaben im Falle reglementierter Berufe, § 5 Abs. 1 Nr. 5 TMG Notwendige zusätzliche Angaben: - zuständige Berufskammer, welcher der Diensteanbieter angehört - gesetzliche Berufsbezeichnung; - der Staat, in dem diese Berufsbezeichnung verliehen wurde - jeweils geltende berufsrechtlichen Regelungen und wie diese zugänglich sind. Angabe der Umsatzsteueridentifikationsnummer oder Wirtschaftsidentifikationsnummer, § 5 Abs. 1 Nr. 6 TMG Abwicklung oder Liquidation, § 5 Abs. 1 Nr. 7 TMG Tipp: Auch Handwerksberufe können zu den reglementierten Berufen gehören. Dieses sollte im Einzelfall gesondert geprüft werden! 2014-09-21 17:22:23 Tipps,korrektes,Impressum,Thema,IT,Recht,Welche,Pflichtangaben,muss,haben True https://friseur-and-beauty.de/images/product_images/thumbnail_images/177_0.jpg https://friseur-and-beauty.de/images/product_images/popup_images/177_0.jpg
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JobTickets für kleine Unternehmen JobTickets für kleine Unternehmen Günstige Alternative für Unternehmen zwischen 2 und 49 Mitarbeitern Ob Mitarbeiter günstige JobTickets bekommen, sollte nicht von der Größe des Unternehmens abhängen. | Deshalb hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg mit der Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH (SWBV) und der Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH (VRS) einen Dachverbandvertrag geschlossen. Im Rahmen des sogenannten Fakultativmodells erhalten auch kleine Unternehmen JobTickets. „Voraussetzungen sind, dass das Unternehmen zwischen zwei und 49 Mitarbeiter hat und mindestens zwei JobTickets abnimmt“, sagt IHK-Ansprechpartnerin Susete Parrinha-Pfahl. Beim letzten Stichtag im Februar 2014 verfügten 870 kleine Unternehmen über 5.175 JobTickets. Seither haben sich weitere 81 Unternehmen für ein JobTicket interessiert. Parrinha: „Das JobTicket ist eine kostengünstige Alternative, entlastet den Individualverkehr und schont die Umwelt.“ Die IHK bescheinigt interessierten Unternehmen, dass sie Mitglied der IHK Bonn/Rhein-Sieg sind. Mit dieser Bescheinigung kann das Unternehmen einen Zusatzvertrag zum Bezug der Tickets direkt mit der SWBV/VRS abschließen. 2014-09-12 12:37:54 JobTickets,kleine,Unternehmen,Günstige,Alternative,zwischen,2,49,Mitarbeitern True https://friseur-and-beauty.de/images/product_images/thumbnail_images/161_0.jpg https://friseur-and-beauty.de/images/product_images/popup_images/161_0.jpg
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Günstige Alternative für Unternehmen zwischen 2 und 49 Mitarbeitern
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Diesen Artikel haben wir am 10.12.2018 hinzugefügt
 
 
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