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Perspektiven im Mittelstand bieten

Perspektiven im Mittelstand bieten 100 Jahre Firmenhistorie und dennoch kein bisschen „von gestern“

Seit 2017 ticken die Uhren im Team Ute Papst anders: begleitet durch den Unternehmenscoach Peter Lehmann wurde das Thema Führung und Verantwortung neu strukturiert und kritisch überdacht. Noch bevor sich die meisten mittelständischen Unternehmen überhaupt mit den brandheißen Eisen „Neues Arbeiten“, „flache Hierarchien“ und Unternehmenskultur auseinandergesetzt haben, denkt Ute Papst-Sirna mit ihrem Salon einen Schritt weiter. „Verantwortung übertragen?“, war die Grundfrage, der sich Ute Papst-Sirna stellen musste.

2018-12-17 07:29:57 Perspektiven,Mittelstand,bieten,100,Jahre,Firmenhistorie,dennoch,kein,bisschen,„von,gestern“ True

Perspektiven im Mittelstand bietenGemeinsam gründete sie das Führungsteam, eine handverlese Gruppe an langjährigen Teammitgliedern und gab jedem eine eigene Aufgabe: (1) Ausbildung, (2) Styling, Hochstecken & Make-Up, (3) Statistiken & Zahlen, (4) Qualitätsmanagement & Salonorganisation, (5) Herrensalon wird von ihrem Mann Gaetano Sirna übernommen und ganz neu der Bereich (6) Kreativität und social media. Die neue Verantwortung machte aus Mitarbeitern Mitunternehmer. Das schafft Mitarbeiterbindung, Identifikation und Perspektiven, Motivation und Eigenverantwortung. Große Worte, aber stimmt das auch in der Realität?

Arbeiten im Team als Mehrwert

Perspektiven im Mittelstand bieten

„Ich fühle mich fast ein bisschen geehrt, dass Frau Papst uns Mitarbeitern den Salon anvertraut. Seitdem ist das Miteinander noch mehr auf Augenhöhe“ findet Michaela Zachos (28) seit 10 Jahren im Team und verantwortlich für den Bereich Make-Up und Styling. Miriam Gregoritsch (35) ist schon seit 14 Jahren dabei und sollte sich um das Thema Qualitätsmanagement im Salon kümmern: „Letztendlich achten aber seitdem es die Position gibt, alle viel mehr auf einander, gucken dass die Abläufe stimmen und weisen im Zweifels sogar gegenseitig auf Fehler hin.“ Unstimmigkeiten im Team gab es nicht, durch die Benennung der fünf Führungskräfte. Im Gegenteil, die Eigeninitiative und das Bewusstsein, dass jeder mit seiner Leistung und seinem Umsatz zum Erfolg des Salons beiträgt, ist enorm gestiegen. Miria Klefer (48) ist seit 2007 im Team für Rezeption, Kasse und das Telefon zuständig. Sie ist die „Frau der Zahlen“ und hat das Gefühl, dass das Miteinander Arbeiten noch intensiver geworden ist. Man schaue noch mehr aufeinander. Alexandra Klinker (28), verantwortlich für die Arbeit mit den Auszubildenden geht sogar noch einen Schritt weiter: „Wir sind nicht nur ein Team, wir sind wie eine Familie!“

Perspektiven im Mittelstand bieten„Die Augen der Mitarbeiter sehen vieles einfach anders“ so Papst-Sirna, zu ihrer Motivation, sich so tief in die eigenen Karten blicken zu lassen und so sensible Bereiche der Unternehmensführung ab zu geben. Das sei nicht nur total spannend und wichtig, sondern fühle sich richtig gut an. „Ich möchte weg vom personenbezogenen Salon, hin zum Qualitätsunternehmen, das auch noch in 20 Jahren, wenn ich mal nicht mehr am Stuhl stehe, existiert.“

Authentizität und Wertschätzung führt zu langjährigen Mitarbeitern

Im Bereich „Kreativität & social media seien besonders die Youngster in der Pflicht!“ so die Friseurunternehmerin. Denn neben den Führungskräften werden auch alle anderen von Anfang an stark mit einbezogen: Gleich zu Beginn der Ausbildung wird mit jedem Azubi ein Portraitfotoshooting gemacht, damit sich jeder dem Team zugehörig und gleichberechtigt fühlt. Ein weiterer Baustein, um das Image jedes einzelnen als Profi zu untermauern, sind personalisierte Visitenkarten von jedem Teammitglied. „Mein Ziel ist es, als Arbeitgeber interessant zu sein und auch zu bleiben.

„Das Handwerk muss attraktiver werden“

 

Perspektiven im Mittelstand bieten

Was motiviert Sie im Alltag?

„Für mich ist es immer wieder motivierend die Entwicklung meiner Mitarbeiter zu beobachten, wie aus einem kleinen Auszubildenden ein selbstbewusster Charakter mit unternehmerischen Fähigkeiten wird.“

Worin sehen Sie die größten Herausforderungen für die Branche in den nächsten Jahren?

„Ganz oben steht das Thema Fachkräftemangel. Dem können wir Handwerksbetriebe nur mit einer Top-Ausbildung entgegensteuern. Um auch in Zukunft gute, junge Leute zu finden, muss die Bedeutung der Fachkräfte in den Fokus gerückt werden. So kann das viel beschriene Image des Berufes mit Wertschätzung aufgewertet werden.“

Wie ist Ihre Strategie diesen Herausforderungen zu begegnen?

„Ganz klar: Ausbildung auf hohem Niveau! Aktuell bilden wir drei junge Menschen aus. Danach gezielte Spezialisierung und Förderung jedes einzelnen Mitarbeiters bis hin zur Führungsebene und als letzten Punkt: Teamorientierung.“

Warum sind Ihre Mitarbeiter so lange bei Ihnen? Was machen Sie anders?

„Wertschätzung, Respekt und individuelle Förderung, das sind meine geheimen Zutaten. Schon in der Ausbildung lösen wir uns vom Ausbildungsrahmenplan und fördern nach den individuellen Interessen des Jugendlichen.“

Wagen wir einen Blick in die Zukunft: Wie sieht der Friseurberuf in 20 Jahren aus?

„Ich glaube, der klassische Allround-Friseur, wie wir ihn heute kennen, wird immer seltener. Das Arbeitsfeld ist so vielfältig geworden, dass ich sicher bin, dass es mehr in Richtung Spezialisierung gehen wird: einer für die Farbe, einer für den Schnitt usw. Daneben wird es immer mehr Aktivitäten zur Kommunikation und Vermarktung der eigenen Aktivitäten geben. Aber auch das Thema Service, „sich wohlfühlen“, Abläufe im Salon nimmt immer mehr Raum ein, der kaum von einer Person allein gemeistert werden kann.“

Und wie fasziniert und begeistert man die jungen Leute für den Beruf?

„Gute Frage, bei uns in der ländlichen Region wandern die jungen Talente leider oft ab. Ein Ansatz ist zu akzeptieren, dass es bei den jungen Leuten nie ums Geld geht. Deren Währung ist die Freizeit. Ich denke außerdem, dass Transparenz im Team und geteilte Verantwortung wichtige Aspekte sind, warum Mitarbeiter bei mir bleiben. Und natürlich die Fülle an Aktivitäten: in diesem Jahr hatten wir jeden Monat ein Event, eine Schulung, ein Seminar oder eine Messe, was enorm zum Teambuilding beiträgt. Auch Social Media begeistert die Jungen, da man sofort positive Feedbacks bekommt. Das möchte ich ausbauen.“

Was ist Ihre tägliche Motivation?

„Mir macht der Beruf einfach viel Freude. Ein gesundes Unternehmen zu führen und dadurch die Arbeitsplätze von meinem Team zu sichern, ist mein Antrieb.“

Warum sind Sie Mitglied bei Intercoiffure?

„Mehr Austausch, mehr Input und echte Unterstützung unter den Kollegen. Gemeinsam arbeiten wir daran, die Qualität innerhalb der Branche zu steigern und so zur Verbesserung des Images unseren Beitrag zu leisten.“

 

100 Jahre Firmengeschichte

  • Perspektiven im Mittelstand bieten1919: Gründung des Salon Herger für Damen und Herren durch Heinz Herger
  • 1945: nach dem frühen Tod des Unternehmers bauen seine Frau Katharina und die beiden Kinder Sohn Adi und Tochter Cordula nach Kriegsende das Geschäft wieder auf
  • 1952: Der Sohn Adi verstirbt plötzlich und stellt die beiden Frauen vor die größte Herausforderung ihres Lebens. Josef Papst, ein guter Freund der Familie, fühlt sich berufen, zu helfen: er sattelt beruflich um, erlernt den Friseurberuf und „nebenbei“ verlieben sich die beiden jungen Leute Cordula und Josef.
  • 1958: Meisterbrief Josef Papst
  • 1972: Eine schwere Krankheit des Vaters lässt die geschäftlichen Erfolge zurückgehen.
  • 1984: Ute beginnt die Ausbildung bei den Eltern, entgegen aller Zweifler und Unkenrufe folgt sie ihrer Leidenschaft
  • 1989: Meisterprüfung
  • 1989: Umbau & Übernahme des Salons mit 1 Vollzeitkraft, 1 Aushilfe, 1 Azubi
  • 1989: erste Modenschau in Langerwehe, seitdem jedes Jahr!
  • 1991: Zeit der Weiterbildung für Ute Papst: sie besucht zahllose Seminare, wie das Wella Junior-Chef-Seminar, Master of Color, Diplôme Coloriste und saugt alles auf wie ein Schwamm
  • 1998: Tod des Vaters, Ute Papst lernt ihren heutigen Mann und Partner Gaetano Sirna „Toni“ kennen
  • 2000: der nächste Umbau des Salons
  • 2003: Wella Reise nach Andalusien
  • 2004: Umbenennung des Salons in Team Ute Papst
  • 2007: und wieder einmal wird der Laden modernisiert
  • 2009: Studium an der WHO 1 Semester Master of Salon Business
  • 2010: Color Trophy Teilnahme bis zum Finale in Berlin
  • 2010: Aufnahme bei Intercoiffure
  • 2013: Umbau & Erweiterung des Salons auf 80m² mit 10 Bedienplätzen
  • 2013: Sieg beim „Top 30 Wettbewerb der Intercoiffure“
  • 2014: erstes professionelles Fotoshooting mit der Intercoiffure Stadtgruppe Köln-Bonn
  • 2016: eigenes Kollektionsshooting
  • 2018: weitere Erweiterung um private Room mit 3 Bedienplätzen
  • 2018: fmfm.de Award
  • 2019: 100 Jahre Salonjubiläum und Erweiterung der Geschäftsräume

 
 

Fotocredit: © Ute Papst

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Seit 2017 ticken die Uhren im Team Ute Papst anders: begleitet durch den Unternehmenscoach Peter Lehmann wurde das Thema Führung und Verantwortung neu strukturiert und kritisch überdacht. Noch bevor sich die meisten mittelständischen Unternehmen überhaupt mit den brandheißen Eisen „Neues Arbeiten“, „flache Hierarchien“ und Unternehmenskultur auseinandergesetzt haben, denkt Ute Papst-Sirna mit ihrem Salon einen Schritt weiter. „Verantwortung übertragen?“, war die Grundfrage, der sich Ute Papst-Sirna stellen musste.

Perspektiven im Mittelstand bietenGemeinsam gründete sie das Führungsteam, eine handverlese Gruppe an langjährigen Teammitgliedern und gab jedem eine eigene Aufgabe: (1) Ausbildung, (2) Styling, Hochstecken & Make-Up, (3) Statistiken & Zahlen, (4) Qualitätsmanagement & Salonorganisation, (5) Herrensalon wird von ihrem Mann Gaetano Sirna übernommen und ganz neu der Bereich (6) Kreativität und social media. Die neue Verantwortung machte aus Mitarbeitern Mitunternehmer. Das schafft Mitarbeiterbindung, Identifikation und Perspektiven, Motivation und Eigenverantwortung. Große Worte, aber stimmt das auch in der Realität?

Arbeiten im Team als Mehrwert

Perspektiven im Mittelstand bieten

„Ich fühle mich fast ein bisschen geehrt, dass Frau Papst uns Mitarbeitern den Salon anvertraut. Seitdem ist das Miteinander noch mehr auf Augenhöhe“ findet Michaela Zachos (28) seit 10 Jahren im Team und verantwortlich für den Bereich Make-Up und Styling. Miriam Gregoritsch (35) ist schon seit 14 Jahren dabei und sollte sich um das Thema Qualitätsmanagement im Salon kümmern: „Letztendlich achten aber seitdem es die Position gibt, alle viel mehr auf einander, gucken dass die Abläufe stimmen und weisen im Zweifels sogar gegenseitig auf Fehler hin.“ Unstimmigkeiten im Team gab es nicht, durch die Benennung der fünf Führungskräfte. Im Gegenteil, die Eigeninitiative und das Bewusstsein, dass jeder mit seiner Leistung und seinem Umsatz zum Erfolg des Salons beiträgt, ist enorm gestiegen. Miria Klefer (48) ist seit 2007 im Team für Rezeption, Kasse und das Telefon zuständig. Sie ist die „Frau der Zahlen“ und hat das Gefühl, dass das Miteinander Arbeiten noch intensiver geworden ist. Man schaue noch mehr aufeinander. Alexandra Klinker (28), verantwortlich für die Arbeit mit den Auszubildenden geht sogar noch einen Schritt weiter: „Wir sind nicht nur ein Team, wir sind wie eine Familie!“

Perspektiven im Mittelstand bieten„Die Augen der Mitarbeiter sehen vieles einfach anders“ so Papst-Sirna, zu ihrer Motivation, sich so tief in die eigenen Karten blicken zu lassen und so sensible Bereiche der Unternehmensführung ab zu geben. Das sei nicht nur total spannend und wichtig, sondern fühle sich richtig gut an. „Ich möchte weg vom personenbezogenen Salon, hin zum Qualitätsunternehmen, das auch noch in 20 Jahren, wenn ich mal nicht mehr am Stuhl stehe, existiert.“

Authentizität und Wertschätzung führt zu langjährigen Mitarbeitern

Im Bereich „Kreativität & social media seien besonders die Youngster in der Pflicht!“ so die Friseurunternehmerin. Denn neben den Führungskräften werden auch alle anderen von Anfang an stark mit einbezogen: Gleich zu Beginn der Ausbildung wird mit jedem Azubi ein Portraitfotoshooting gemacht, damit sich jeder dem Team zugehörig und gleichberechtigt fühlt. Ein weiterer Baustein, um das Image jedes einzelnen als Profi zu untermauern, sind personalisierte Visitenkarten von jedem Teammitglied. „Mein Ziel ist es, als Arbeitgeber interessant zu sein und auch zu bleiben.

„Das Handwerk muss attraktiver werden“

 

Perspektiven im Mittelstand bieten

Was motiviert Sie im Alltag?

„Für mich ist es immer wieder motivierend die Entwicklung meiner Mitarbeiter zu beobachten, wie aus einem kleinen Auszubildenden ein selbstbewusster Charakter mit unternehmerischen Fähigkeiten wird.“

Worin sehen Sie die größten Herausforderungen für die Branche in den nächsten Jahren?

„Ganz oben steht das Thema Fachkräftemangel. Dem können wir Handwerksbetriebe nur mit einer Top-Ausbildung entgegensteuern. Um auch in Zukunft gute, junge Leute zu finden, muss die Bedeutung der Fachkräfte in den Fokus gerückt werden. So kann das viel beschriene Image des Berufes mit Wertschätzung aufgewertet werden.“

Wie ist Ihre Strategie diesen Herausforderungen zu begegnen?

„Ganz klar: Ausbildung auf hohem Niveau! Aktuell bilden wir drei junge Menschen aus. Danach gezielte Spezialisierung und Förderung jedes einzelnen Mitarbeiters bis hin zur Führungsebene und als letzten Punkt: Teamorientierung.“

Warum sind Ihre Mitarbeiter so lange bei Ihnen? Was machen Sie anders?

„Wertschätzung, Respekt und individuelle Förderung, das sind meine geheimen Zutaten. Schon in der Ausbildung lösen wir uns vom Ausbildungsrahmenplan und fördern nach den individuellen Interessen des Jugendlichen.“

Wagen wir einen Blick in die Zukunft: Wie sieht der Friseurberuf in 20 Jahren aus?

„Ich glaube, der klassische Allround-Friseur, wie wir ihn heute kennen, wird immer seltener. Das Arbeitsfeld ist so vielfältig geworden, dass ich sicher bin, dass es mehr in Richtung Spezialisierung gehen wird: einer für die Farbe, einer für den Schnitt usw. Daneben wird es immer mehr Aktivitäten zur Kommunikation und Vermarktung der eigenen Aktivitäten geben. Aber auch das Thema Service, „sich wohlfühlen“, Abläufe im Salon nimmt immer mehr Raum ein, der kaum von einer Person allein gemeistert werden kann.“

Und wie fasziniert und begeistert man die jungen Leute für den Beruf?

„Gute Frage, bei uns in der ländlichen Region wandern die jungen Talente leider oft ab. Ein Ansatz ist zu akzeptieren, dass es bei den jungen Leuten nie ums Geld geht. Deren Währung ist die Freizeit. Ich denke außerdem, dass Transparenz im Team und geteilte Verantwortung wichtige Aspekte sind, warum Mitarbeiter bei mir bleiben. Und natürlich die Fülle an Aktivitäten: in diesem Jahr hatten wir jeden Monat ein Event, eine Schulung, ein Seminar oder eine Messe, was enorm zum Teambuilding beiträgt. Auch Social Media begeistert die Jungen, da man sofort positive Feedbacks bekommt. Das möchte ich ausbauen.“

Was ist Ihre tägliche Motivation?

„Mir macht der Beruf einfach viel Freude. Ein gesundes Unternehmen zu führen und dadurch die Arbeitsplätze von meinem Team zu sichern, ist mein Antrieb.“

Warum sind Sie Mitglied bei Intercoiffure?

„Mehr Austausch, mehr Input und echte Unterstützung unter den Kollegen. Gemeinsam arbeiten wir daran, die Qualität innerhalb der Branche zu steigern und so zur Verbesserung des Images unseren Beitrag zu leisten.“

 

100 Jahre Firmengeschichte

  • Perspektiven im Mittelstand bieten1919: Gründung des Salon Herger für Damen und Herren durch Heinz Herger
  • 1945: nach dem frühen Tod des Unternehmers bauen seine Frau Katharina und die beiden Kinder Sohn Adi und Tochter Cordula nach Kriegsende das Geschäft wieder auf
  • 1952: Der Sohn Adi verstirbt plötzlich und stellt die beiden Frauen vor die größte Herausforderung ihres Lebens. Josef Papst, ein guter Freund der Familie, fühlt sich berufen, zu helfen: er sattelt beruflich um, erlernt den Friseurberuf und „nebenbei“ verlieben sich die beiden jungen Leute Cordula und Josef.
  • 1958: Meisterbrief Josef Papst
  • 1972: Eine schwere Krankheit des Vaters lässt die geschäftlichen Erfolge zurückgehen.
  • 1984: Ute beginnt die Ausbildung bei den Eltern, entgegen aller Zweifler und Unkenrufe folgt sie ihrer Leidenschaft
  • 1989: Meisterprüfung
  • 1989: Umbau & Übernahme des Salons mit 1 Vollzeitkraft, 1 Aushilfe, 1 Azubi
  • 1989: erste Modenschau in Langerwehe, seitdem jedes Jahr!
  • 1991: Zeit der Weiterbildung für Ute Papst: sie besucht zahllose Seminare, wie das Wella Junior-Chef-Seminar, Master of Color, Diplôme Coloriste und saugt alles auf wie ein Schwamm
  • 1998: Tod des Vaters, Ute Papst lernt ihren heutigen Mann und Partner Gaetano Sirna „Toni“ kennen
  • 2000: der nächste Umbau des Salons
  • 2003: Wella Reise nach Andalusien
  • 2004: Umbenennung des Salons in Team Ute Papst
  • 2007: und wieder einmal wird der Laden modernisiert
  • 2009: Studium an der WHO 1 Semester Master of Salon Business
  • 2010: Color Trophy Teilnahme bis zum Finale in Berlin
  • 2010: Aufnahme bei Intercoiffure
  • 2013: Umbau & Erweiterung des Salons auf 80m² mit 10 Bedienplätzen
  • 2013: Sieg beim „Top 30 Wettbewerb der Intercoiffure“
  • 2014: erstes professionelles Fotoshooting mit der Intercoiffure Stadtgruppe Köln-Bonn
  • 2016: eigenes Kollektionsshooting
  • 2018: weitere Erweiterung um private Room mit 3 Bedienplätzen
  • 2018: fmfm.de Award
  • 2019: 100 Jahre Salonjubiläum und Erweiterung der Geschäftsräume

 
 

Fotocredit: © Ute Papst

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Seit 2017 ticken die Uhren im Team Ute Papst anders: begleitet durch den Unternehmenscoach Peter Lehmann wurde das Thema Führung und Verantwortung neu strukturiert und kritisch überdacht. Noch bevor sich die meisten mittelständischen Unternehmen überhaupt mit den brandheißen Eisen „Neues Arbeiten“, „flache Hierarchien“ und Unternehmenskultur auseinandergesetzt haben, denkt Ute Papst-Sirna mit ihrem Salon einen Schritt weiter. „Verantwortung übertragen?“, war die Grundfrage, der sich Ute Papst-Sirna stellen musste.

Perspektiven im Mittelstand bietenGemeinsam gründete sie das Führungsteam, eine handverlese Gruppe an langjährigen Teammitgliedern und gab jedem eine eigene Aufgabe: (1) Ausbildung, (2) Styling, Hochstecken & Make-Up, (3) Statistiken & Zahlen, (4) Qualitätsmanagement & Salonorganisation, (5) Herrensalon wird von ihrem Mann Gaetano Sirna übernommen und ganz neu der Bereich (6) Kreativität und social media. Die neue Verantwortung machte aus Mitarbeitern Mitunternehmer. Das schafft Mitarbeiterbindung, Identifikation und Perspektiven, Motivation und Eigenverantwortung. Große Worte, aber stimmt das auch in der Realität?

Arbeiten im Team als Mehrwert

Perspektiven im Mittelstand bieten

„Ich fühle mich fast ein bisschen geehrt, dass Frau Papst uns Mitarbeitern den Salon anvertraut. Seitdem ist das Miteinander noch mehr auf Augenhöhe“ findet Michaela Zachos (28) seit 10 Jahren im Team und verantwortlich für den Bereich Make-Up und Styling. Miriam Gregoritsch (35) ist schon seit 14 Jahren dabei und sollte sich um das Thema Qualitätsmanagement im Salon kümmern: „Letztendlich achten aber seitdem es die Position gibt, alle viel mehr auf einander, gucken dass die Abläufe stimmen und weisen im Zweifels sogar gegenseitig auf Fehler hin.“ Unstimmigkeiten im Team gab es nicht, durch die Benennung der fünf Führungskräfte. Im Gegenteil, die Eigeninitiative und das Bewusstsein, dass jeder mit seiner Leistung und seinem Umsatz zum Erfolg des Salons beiträgt, ist enorm gestiegen. Miria Klefer (48) ist seit 2007 im Team für Rezeption, Kasse und das Telefon zuständig. Sie ist die „Frau der Zahlen“ und hat das Gefühl, dass das Miteinander Arbeiten noch intensiver geworden ist. Man schaue noch mehr aufeinander. Alexandra Klinker (28), verantwortlich für die Arbeit mit den Auszubildenden geht sogar noch einen Schritt weiter: „Wir sind nicht nur ein Team, wir sind wie eine Familie!“

Perspektiven im Mittelstand bieten„Die Augen der Mitarbeiter sehen vieles einfach anders“ so Papst-Sirna, zu ihrer Motivation, sich so tief in die eigenen Karten blicken zu lassen und so sensible Bereiche der Unternehmensführung ab zu geben. Das sei nicht nur total spannend und wichtig, sondern fühle sich richtig gut an. „Ich möchte weg vom personenbezogenen Salon, hin zum Qualitätsunternehmen, das auch noch in 20 Jahren, wenn ich mal nicht mehr am Stuhl stehe, existiert.“

Authentizität und Wertschätzung führt zu langjährigen Mitarbeitern

Im Bereich „Kreativität & social media seien besonders die Youngster in der Pflicht!“ so die Friseurunternehmerin. Denn neben den Führungskräften werden auch alle anderen von Anfang an stark mit einbezogen: Gleich zu Beginn der Ausbildung wird mit jedem Azubi ein Portraitfotoshooting gemacht, damit sich jeder dem Team zugehörig und gleichberechtigt fühlt. Ein weiterer Baustein, um das Image jedes einzelnen als Profi zu untermauern, sind personalisierte Visitenkarten von jedem Teammitglied. „Mein Ziel ist es, als Arbeitgeber interessant zu sein und auch zu bleiben.

„Das Handwerk muss attraktiver werden“

 

Perspektiven im Mittelstand bieten

Was motiviert Sie im Alltag?

„Für mich ist es immer wieder motivierend die Entwicklung meiner Mitarbeiter zu beobachten, wie aus einem kleinen Auszubildenden ein selbstbewusster Charakter mit unternehmerischen Fähigkeiten wird.“

Worin sehen Sie die größten Herausforderungen für die Branche in den nächsten Jahren?

„Ganz oben steht das Thema Fachkräftemangel. Dem können wir Handwerksbetriebe nur mit einer Top-Ausbildung entgegensteuern. Um auch in Zukunft gute, junge Leute zu finden, muss die Bedeutung der Fachkräfte in den Fokus gerückt werden. So kann das viel beschriene Image des Berufes mit Wertschätzung aufgewertet werden.“

Wie ist Ihre Strategie diesen Herausforderungen zu begegnen?

„Ganz klar: Ausbildung auf hohem Niveau! Aktuell bilden wir drei junge Menschen aus. Danach gezielte Spezialisierung und Förderung jedes einzelnen Mitarbeiters bis hin zur Führungsebene und als letzten Punkt: Teamorientierung.“

Warum sind Ihre Mitarbeiter so lange bei Ihnen? Was machen Sie anders?

„Wertschätzung, Respekt und individuelle Förderung, das sind meine geheimen Zutaten. Schon in der Ausbildung lösen wir uns vom Ausbildungsrahmenplan und fördern nach den individuellen Interessen des Jugendlichen.“

Wagen wir einen Blick in die Zukunft: Wie sieht der Friseurberuf in 20 Jahren aus?

„Ich glaube, der klassische Allround-Friseur, wie wir ihn heute kennen, wird immer seltener. Das Arbeitsfeld ist so vielfältig geworden, dass ich sicher bin, dass es mehr in Richtung Spezialisierung gehen wird: einer für die Farbe, einer für den Schnitt usw. Daneben wird es immer mehr Aktivitäten zur Kommunikation und Vermarktung der eigenen Aktivitäten geben. Aber auch das Thema Service, „sich wohlfühlen“, Abläufe im Salon nimmt immer mehr Raum ein, der kaum von einer Person allein gemeistert werden kann.“

Und wie fasziniert und begeistert man die jungen Leute für den Beruf?

„Gute Frage, bei uns in der ländlichen Region wandern die jungen Talente leider oft ab. Ein Ansatz ist zu akzeptieren, dass es bei den jungen Leuten nie ums Geld geht. Deren Währung ist die Freizeit. Ich denke außerdem, dass Transparenz im Team und geteilte Verantwortung wichtige Aspekte sind, warum Mitarbeiter bei mir bleiben. Und natürlich die Fülle an Aktivitäten: in diesem Jahr hatten wir jeden Monat ein Event, eine Schulung, ein Seminar oder eine Messe, was enorm zum Teambuilding beiträgt. Auch Social Media begeistert die Jungen, da man sofort positive Feedbacks bekommt. Das möchte ich ausbauen.“

Was ist Ihre tägliche Motivation?

„Mir macht der Beruf einfach viel Freude. Ein gesundes Unternehmen zu führen und dadurch die Arbeitsplätze von meinem Team zu sichern, ist mein Antrieb.“

Warum sind Sie Mitglied bei Intercoiffure?

„Mehr Austausch, mehr Input und echte Unterstützung unter den Kollegen. Gemeinsam arbeiten wir daran, die Qualität innerhalb der Branche zu steigern und so zur Verbesserung des Images unseren Beitrag zu leisten.“

 

100 Jahre Firmengeschichte

  • Perspektiven im Mittelstand bieten1919: Gründung des Salon Herger für Damen und Herren durch Heinz Herger
  • 1945: nach dem frühen Tod des Unternehmers bauen seine Frau Katharina und die beiden Kinder Sohn Adi und Tochter Cordula nach Kriegsende das Geschäft wieder auf
  • 1952: Der Sohn Adi verstirbt plötzlich und stellt die beiden Frauen vor die größte Herausforderung ihres Lebens. Josef Papst, ein guter Freund der Familie, fühlt sich berufen, zu helfen: er sattelt beruflich um, erlernt den Friseurberuf und „nebenbei“ verlieben sich die beiden jungen Leute Cordula und Josef.
  • 1958: Meisterbrief Josef Papst
  • 1972: Eine schwere Krankheit des Vaters lässt die geschäftlichen Erfolge zurückgehen.
  • 1984: Ute beginnt die Ausbildung bei den Eltern, entgegen aller Zweifler und Unkenrufe folgt sie ihrer Leidenschaft
  • 1989: Meisterprüfung
  • 1989: Umbau & Übernahme des Salons mit 1 Vollzeitkraft, 1 Aushilfe, 1 Azubi
  • 1989: erste Modenschau in Langerwehe, seitdem jedes Jahr!
  • 1991: Zeit der Weiterbildung für Ute Papst: sie besucht zahllose Seminare, wie das Wella Junior-Chef-Seminar, Master of Color, Diplôme Coloriste und saugt alles auf wie ein Schwamm
  • 1998: Tod des Vaters, Ute Papst lernt ihren heutigen Mann und Partner Gaetano Sirna „Toni“ kennen
  • 2000: der nächste Umbau des Salons
  • 2003: Wella Reise nach Andalusien
  • 2004: Umbenennung des Salons in Team Ute Papst
  • 2007: und wieder einmal wird der Laden modernisiert
  • 2009: Studium an der WHO 1 Semester Master of Salon Business
  • 2010: Color Trophy Teilnahme bis zum Finale in Berlin
  • 2010: Aufnahme bei Intercoiffure
  • 2013: Umbau & Erweiterung des Salons auf 80m² mit 10 Bedienplätzen
  • 2013: Sieg beim „Top 30 Wettbewerb der Intercoiffure“
  • 2014: erstes professionelles Fotoshooting mit der Intercoiffure Stadtgruppe Köln-Bonn
  • 2016: eigenes Kollektionsshooting
  • 2018: weitere Erweiterung um private Room mit 3 Bedienplätzen
  • 2018: fmfm.de Award
  • 2019: 100 Jahre Salonjubiläum und Erweiterung der Geschäftsräume

 
 

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Diesen Artikel haben wir am 21.03.2019 hinzugefügt
 
 
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